Jul 20

Atemschutztraining im Gasübungscontainer

Vom 11. bis zum 15. Juli stand der Gasübungscontainer von der Firma Blaul Seifert bei uns am Gerätehaus Großenwiehe.

Im letzten Jahr waren unsere Atemschutzgeräteträger in Kropp beim Atemschutzseminar, dort wurden wir aufmerksam auf diesen Container. In diesem Container ist die Einsatztaktik sehr entscheidend. Unsere Kameraden/innen kannten bevor nur den Brandgewöhnungscontainer aus Schleswig. Wir waren alle sehr begeistert und waren uns einig wir wollen diese Erfahrung mit anderen teilen. Daraufhin nahmen wir dieses Projekt in die Hand, diesen Container eine Woche lang nach Großenwiehe zu holen. Wir luden alle Feuerwehren aus unserem Amt Schafflund dazu ein. Die Resonanz war bombastisch, nach kurzer Zeit hatten wir knapp 100 Anmeldungen. Wir entschlossen uns die kompletten Plätze voll zu machen, daraufhin informierten wir unsere Nachbar Ämter.

Wir starteten die Woche mit einem vollen Zeitplan, leider vorschob sich einiges. Bei solcher großen Kameradenzahl nicht ungewöhnlich. Aber wir sind von der Feuerwehr und sehr flexibel. So nahm die Woche ihren lauf, wir schleusten ca. 100 Kameraden durch diesen Gasübungscontainer.

Die Kameraden mussten sich eine Stunde vorher bei der Anmeldung anmelden, dort wurden sie informiert wie deren Ablauf aussieht. Bevor das Türöffnungsverfahren und das Strahlrohrtraining begann, musste 1 Liter Selter getrunken werden. Da im Container eine Hitze zwischen 90 und 150 Grad herrscht und die Kameraden eine hohe Belastung ausgesetzt sind. Nachdem alle Vorübungen absolviert waren, übernahm der jeweilige „Innen Betreuer“ die Kameraden und ging mit denen zum Container. Dort ging es nu endlich los, der Ernstfall wird in diesem Container perfekt geübt, die Türen mussten professionell geöffnet werden, Gasflaschen mussten gesichert werden, der Flashover bekämpft und der Küchenbrand gelöscht. Nach deren Durchgang kamen sie erschöpft aber mit glücklichen Gesichtern wieder raus. „Dieser Übungscontainer zeigt einem die Realität, man vergisst schnell das es nur eine Übung ist“! Für die jeweilige Sicherheit war die DRK Bereitschaft aus Tarp vor Ort. Vielen Dank für eure Betreuung.

 Nach dieser erfolgreichen aber anstrengenden Woche waren alle glücklich. Ohne die jeweiligen Helfer der sämtlichen Feuerwehren aus dem Amt Schafflund wäre es nicht möglich gewesen dieses Projekt durchzuführen. Die Laune, die Harmonie, das kameradschaftliche Verhalten aller Feuerwehren war super. Ein großes Dankschön geht an Frank von der Firma Blaul Seifert, seine Laune und gute Stimmung war super. Es brachte eine Menge Spaß mit dir zu arbeiten. Es wird sicherlich ein nächstes mal geben.

Wir opfern unsere Freizeit für ihre Sicherheit!

Die Feuerwehr Großenwiehe

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Jun 26

HGV Messe am 05.06

Schwerer Verkehrsunfall, zum Glück nur eine Übung

 

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Ein Verkehrsunfall mit vier Verletzten rief die Feuerwehren aus Großenwiehe und Schafflund auf den Plan. Gott sei Dank, es war nur eine Übung.

Im Rahmen der HGV Messe in Großenwiehe zeigten beide Feuerwehren ihr können. Die Feuerwehr Großenwiehe traf als erstes an der Unfallstelle vor der Tennishalle in Großenwiehe ein. Der Einsatzleiter ging vor und erkundete die Lage. Zwei weitere Kameraden übernahmen sofort die Betreuung der Verletzten, die restliche Gruppe stellte den Brandschutz sicher und sorgten für den Verletztensammelplatz. In jedem Fahrzeug waren zwei Verletzte, in einem Auto waren die beiden Verletzten eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Dafür wurde die Feuerwehr Schafflund alarmiert die auch kurze Zeit später eintraf. Der Gruppenführer sprach sich mit dem Einsatzleiter ab und teilte danach seine Gruppe ein. Der Angriffstrupp ging sofort mit vor um das Fahrzeug mit den eingeklemmten Personen zu stabilisieren. Die weiteren Mitglieder der Gruppe bereiteten die Geräteablage vor und sorgten mit durch das „Glas Management“ dafür das alle Scheiben entfernt werden konnten.

Dann konnte das Dach entfernt werden und die Personen mit jeweils einem Rettungsbrett gerettet werden.

Die ganze Zeit hielt Gemeindewehrführer Carl-Heinz Carstensen die zahlreichen Zuschauer auf dem laufenden und erklärte ihnen immer wieder die Schritte der Feuerwehr Kameradinnen und Kameraden um die Patienten Gerechten Rettung durch zuführen.

(Text: T-O.Boewes Kreis Presse, Bilder JF Cam)

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Jun 24

Leistungsspangen-Abnahme in Husum

Ein Team, ein Weg, ein Ziel!

Ein Team, Ein Weg, Ein Ziel =)

Endlich ist es soweit –Wir fahren nach Husum zur Leistungsspangenabnahme.

Die Tage zuvor waren wir schon sehr aufgeregt und sind vor dem Schlafen gehen mehrmals alles durchgegangen. Von Tag zu Tag stieg die Aufregung und die Nächte waren dementsprechend kürzer.

Am letzten Übungsabend sind wir nochmals alles besprochen und die einzelnen Disziplinen durchgeführt. Dabei ging so einiges ziemlich schief: Zuerst sind wir nach Schafflund zum Sportplatz gefahren. Auf dem Weg bemerkten wir, dass wir einen Kameraden am Gerätehaus vergessen haben. Ein weiterer bemerkte in Schafflund, dass er Adiletten anhatte und die Sportschuhe vergessen hat. Nach der Erwärmung fiel uns auf, dass wir den Staffelstab und die Kugel für das Kugelstoßen vergessen hatten. Also mussten wir provosorisch mit einem Handfeger den Lauf absolvieren. Mit einer Zeit von 3:45 min konnten wir nach dem ersten Lauf zufrieden nach Großenwiehe zurückkehren und dort die anderen Disziplinen durchführen. Neben den zahlreichen Pannen konnten wir aber auch gute Dinge mitnehmen. So gelang es uns bei Kugelstoßen zum ersten Mal, dass niemand übergetreten ist. Auch bei der Schnelligkeitsübung waren wir mit einer neuen Bestzeit von 56 sec sehr erfreut.

Am Samstag trafen wir uns um 8 Uhr, allerdings waren die meisten schon deutlich früher da, da wir es kaum abwarten konnten. Unser Wehrführer Carl-Heinz Carstensen begleitete uns an diesem Tag, worüber wir uns sehr gefreut haben. Auch der Jugendwart aus Lindewitt (Thomas Plenk) und seine Jugendgruppenleiterin (Lea Prang) waren mit dabei. Nachdem alle Krawatten gebunden, Schuhe geschnürrt und Hemden geknöpft waren, machten wir uns gegen 8:30 Uhr auf den Weg. In den Bussen wurde die Aufregung laut „weggesungen“. In Husum angekommen stärkten wir uns mit Brötchen und Obst, welches Felix zuvor besorgt hatte. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir um 10 Uhr gemeinsam mit den anderen Jugendfeuerwehrgruppen aus ganz Schleswig – Holstein und einer Gruppe aus Polen auf dem Sportplatz antreten. Nach den Begrüßungsworten der Gäste wurden uns Informationen zum Tagesablauf bekannt gegeben. Im Anschluss zogen wir uns zügig um, sodass wir als erste Gruppe beim Staffellauf starten konnten. Jeder von uns gab 112%und die Staffelübergaben gingen problemlos von statten. All unsere mitgefahrenen (Groß-)Eltern, Geschwister,… feuerten uns mächtig an. Nach 3:37 min konnte dann unser Schlussläufer die Ziellinie überqueren. Motiviert gingen wir mit den ersten 4 Punkten im Gepäck zum Kugelstoßen. Auch dort konnten wir eine Glanzleistung zeigen und nahmen auch dort die volle Punktzahl mit. Nun gönnten wir uns eine kleine Pause und zogen unsere Arbeitskleidung an. Wir machten uns auf den Weg zu den Wissensfragen. Mit dem Prüfer gingen wir in einen der Fachräume. Dort wurden uns dann einige Fragen erstellt – z.B. Wer ist der Landesbrandmeister? Wie viele Berufsfeuerwehren haben wir und was ist der Unterschied von Werk- und Betriebsfeuerwehr? Wo haben wir solche Wehren? Sind wir versichert? Aber die Fragen bereiteten uns kaum Probleme, sodass wir unser Punktekonto erneut füllen konnten. Im Anschluss absolvierten wir den Löschangriff, den wir souverän aufgebaut hatten. Zu guter letzt kam die Schnelligkeitsübung, vor der wir alle großen Respekt hatten. Eine Drehung im Schlauch und wir sind Durchgefallen. Dies konnten wir jedoch vermeiden und konnten mit einer Bestzeit von 53sec erneut die volle Punktzahl erreichen und die Übungszeit vom Tag zuvor erneut toppen. Stolz fielen wir unseren Ausbildern in die Arme. Bis hin zur Auszeichnung haben wir auf dem Parkplatz gesungen und getanzt. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht nahmen wir die Leistungsspangen entgegen. Mit 21,8 von 24 Punkten waren wir zugleich auch die Tagesbesten.

Die Heimreise gestaltete sich ähnlich wie die Hinfahrt – es wurde laut gesungen. Im Gerätehaus wurde anschließen mit Wurst und Softgetränken ausgiebig gefeiert.

(Text: Lina Heinecke, Bilder Lea Prang JF Cam)

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Mai 27

gemeinsamer Übungsabend am 23.05. im Kummerweg

Werkstattbrand im Kummerweg

 

Am 23.05.2016 fand ein gemeinsamer Übungsabend der gesamten Einsatzabteilung statt. Es wurde ein Werkstattbrand im Kummerweg simmuliert. Für die Atemschutzgeräteträger gab es zusätzlich im vernebelten Gebäude mehrere Aufgaben zu lösen und Objekte zu finden. Auch unsere frisch ausgebildeten Atemschützer konnten bei dieser Übung weitere Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.

Es wurde zusätzlich zur Bransbekämpfung ein Dekonterminationsbereich aufgebaut und für alle teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden dessen Funktion erläutert.

Nach Abschluss der Übung wurden unsere Aufgaben bei der am 04. und 05.06. stattfindende HGV-Messe vom Handels- und Gewerbeverein Großenwiehe Lindewitt besprochen.

Übungsabend 23.05.2016

weitere Bilder

Mai 09

40. Feuerwehrmarsch in Oeversee

40.Feuerwehrmarsch

Das ist unsere Grisu =) Unser Liebling darf überall mit hin!

Grisu erzählt heute über den Feuerwehrmarsch in Oeversee!

Am Samstag, den 30.04.2016, traf ich mich mit 7 Kindern und 3 Ausbildern um 8:15 Uhr am Gerätehaus. Gemeinsam fuhren wir zum Jubiläumsmarsch, welcher dieses Jahr in Oeversee stattgefunden hat. Ich war sehr aufgeregt und musste die Toilette aufsuchen, bevor wir starten konnten.

Um 8:55 Uhr sind wir endlich vom Sportplatz aus gestartet. Die Strecke führte uns durch die Fröruper Berge, Augaard und Oeversee. Nach 5km gab es an der Waldhütte eine Getränkestation, an der man auch pausieren konnte.

Nach knapp 2 Stunden erreichten wir das Ziel. Dort warteten schon einige Feuerwehrmänner/frauen, die uns Medaillen überreichten. Auch ich habe eine Medaille erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Im Anschluss stärkten wir uns mit Erbsensuppe und einem Getränk in der Eekboomhalle, wo auch der Feuerwehrchor aus Husby seine Stücke gespielt hat.

Am Parkplatz wartete Lorena auf uns, denn sie hatte Eis mitgebracht =)

Wir hatten einen schönen Vormittag und ich hoffe, dass meine Kinder mich auch im nächsten Jahr wieder mitnehmen.

Eurer Grisu

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Mai 08

Maibaumfest 2016

Maibaumfest 2016

Am Sonntag, den 1.Mai, fand bei uns im Dorf das traditionelle Maibaumfest statt, wo wir mit unserer Jugendfeuerwehr aktiv waren.

Um 9 Uhr trafen wir uns, um gemeinsam unseren Verkaufsstand aufzubauen.

Bevor der Maibaum problemlos aufgestellt werden konnte, fand der jährliche Maibaumgottesdienst statt. Im Anschluss begaben sich die zahlreichen Zuschauer auf den Festplatz. Die Kinder spielten in der Sandkiste und tobten auf der Hüpfburg, während sich die Eltern im Kaffee- und Kuchenzelt oder am Imbisswagen stärkten.

Nach und nach haben wir dann unserer French Hotdogs, Popcorn und Zuckerwatten verkaufen können.

Zusätzlich begleitete eine Live-Band den sonnigen Tag.

Ab 14 Uhr konnten die Kinder eine Tour mit dem Feuerwehrauto fahren und spannendes über die Feuerwehr erfahren. Die größeren wurden z.B. über die „5 W´s“ abgefragt.

Wir haben einen schönen Tag gehabt und freuen uns im nächsten Jahr wieder Dabeisein zu dürfen.

Die Jugendfeuerwehr Großenwiehe trifft sich jeden zweiten Freitag, Du bist 10 Jahre alt und hast Lust dabei zu sein? Komm vorbei im Terminkalender findest Du unsere Dienste!!!!!!

(Text Lina Heinecke, Bilder JF-Cam)

 

Mrz 07

Kameradschaftsabend 05.03.2016

traditionelle Dekoration

Unser traditioneller Kameradschaftsabend fand am 05.03.2016 im Wiehekrug statt. Der Abend startete mit einer Alarmierung wenige Minuten vor Beginn der Veranstaltung. Somit war der Saal binnen Sekunden nehrzu menschenleer. Da es sich um eine „Einsatzfahrt zueinem privaten Lagerfeuer“ handelte, waren alle um circa 20:00 Uhr pünktlich zur Eröffnung des Buffets wieder mit Uniform bekleidet im Wiehekrug.

Nachdem sich jeder am reichhaltigen Buffet mit viele Köstlichkeiten stärken konnte, wurde das Tanzbein kräftig geschwungen sowie bis in den frühen Morgen hinein gefeiert.

Bilder vom Kameradschaftsabend gibt es HIER

Feb 25

Modenschau einmal anders …

Am 25.02. fand der jährliche Termin zur Einkleidung statt. Da die zentrale Kleiderkammer leider nicht mehr besteht, besuchte uns die Firma Kraft im Gerätehaus Großenwiehe, um die passenden Größen für Einsatzbekleidung, Feuerwehrstiefel, Helm sowie Uniform-Jacken und Uniform-Mützen unserer Kameradinnen und Kameraden zu ermitteln.

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Feb 24

Generalversammlung 05.02.2016 – Artikel aus dem Flensburger Tageblatt

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Beförderungen und Ehrungen bei der Feuerwehr in Großenwiehe


Großenwiehe ist stolz auf 64 aktive Feuerwehrmitglieder wovon 57  zur Jahreshauptversammlung erschienen waren. Da der Kameradschaftsraum für diese große Anzahl zu klein ist, fand die Versammlung nun zum zweiten Mal im Dörpshuus statt. Wehrführer Carl-Heinz Carstensen hieß alle aktiven Kameraden, Mitglieder der 22 Personen starken Ehrenabteilung und etliche Gäste herzlich willkommen. in seinem Jahresrückblick sprach Carstensen von einem eher ruhigen Jahr für die Wehr Großenwiehe. Zu fünf Brandeinsätzen und zwei Verkehrsunfällen wurden die Feuerwehrleute alarmiert. Mitglieder der Jugendfeuerwehr(JF) schilderten an Hand von Fotos die vielen Aktivitäten der 25 Jugendlichen, die von 10 Ausbildern betreut werden. Carstensen lobte die enorme Leistung der Ausbilder und ihrer Schützlinge.

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Feb 23

gemeinsamer Übungsabend am 22.02.2016

“ Bilder im Kopf


 

 

Am 22.02.2016 fand der erste gemeinsame Übungsabend des neuen Jahre statt.

Der Dienstabend war dem Thema psychosoziale Notfallversorgung gewidmet. Frau Christiane Decker vom PSU Team des Kreises war bei uns zu Gast und hat die Themen Trauma, Einflüsse auf die Psyche von Einsatzkräften und Verarbeitung von Einsatzbildern und -Szenarien erläutert.

Welchen Gefahren setzen wir uns im Einsatz aus?

Welche körperlichen und äußeren Gefahren können entstehen?

Welche seelischen und inneren Gefahren/Verletzungen können aus einem Einsatz resultieren?

Was ist als „normal“ in der Nachsorge und persönlichen Verarbeitung von Einsätzen und zu welchen Zeitpunkt sollte Hilfe gerufen werden?

Wen kann ich dann um Hilfe bitten?

Viele Fragen, Anregungen und Beispielsituationen wurden von Christiana erklärt und erläutert.

Wissen schütz uns alle, nicht nur gutes und umfangreiches technisches Know-How im Umgang mit unserem Gerät ist wichtig, sondern auch das Wissen darüber, wie wir persönlich mit den Einsatzsituationen fertig werden können.

Denn jeder hat nach einem Einsatz „Bilder im Kopf“!

Mehr zum Thema psychosoziale Notfallversorgung und dem PSU-Team des Kreises gibt’s hier:

PSU-Team

 

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