Atemschutzdienst am 28.08.

Am 28.08 war es mal wieder soweit, die Atemschutzgeräterträger aus Großenwiehe und den umliegenden Wehren des Löschzuges Süd trafen sich zu einem gemeinsamen Dienstabend.

Wieso machen die Atemschutzgeräteträger eigentlich extra Dienste? Was ist dieser Atemschutz eigentlich?

Nicht jeder Feuerwehrmann/frau ist Atemschutzgeräteträger, in Großenwiehe haben wir von diesen Trägern/in 20 Stück. Wir sind stolz eine solch große Anzahl vorzubehalten. Diese Atemschutzgeräteträger haben ihr 18. Lebensjahr erreicht und haben eine ärztliche Untersuchung Namens G.26.3 bestanden. Danach geht’s zur Kreisfeuerwehrschule nach Schleswig dort wird in 8. Unterrichtsabenden die Handhabung und das Umgehen mit dem Atemschutzgerät unterrichtet. Nach einer Bestandenen Prüfung kommt das rote große A auf den Helm. Nun darf man ein Gerät bedienen und führen, was nicht heißt das man aufhört zu lernen. Ein Atemschutzgeräteträger sollte sich stets fit halten und seine eigenen Fähigkeiten ständig kontrollieren – was das lebenslange Lernen mi einschließt.

Da es viel mehr Spaß macht mit seinen Kameraden/in diese Fähigkeiten stets zu kontrollieren und aufzufrischen, haben wir im Löschzug Süd des Amtes Schafflund 6 gemeinsame Dienstabende nur für Atemschutzgeräteträger in den Jahresplan mit eingearbeitet. Am letzten Dienst standen drei Stationen auf dem Plan.Torben (Brandmeisteranwärter BF Flensburg) übernahm die Notfalltasche. Die Notfalltasche ist dafür da, einen verunglückten Kameraden ein neues Atemschutzgerät zu montieren und ihn möglichste Patientengerecht zu retten. Ulf übernahm die Station Tragetuch bzw. Rettungstuch, dass Rettungstuch wird in jeden Innenangriff mitgeführt wo Personen in Gefahr sind bzw. gerettet werden müssen. Es gibt viele verschiedene Arten dieses Tuch anzuwenden, egal ob Baby, ob ältere Menschen oder schwergewichtige Menschen. Für jede Art Person gibt es eine Möglichkeit Sie zu retten. Station 3. übernahm Felix, an dieser Station wurde ein fieser Hindernislauf absolviert. Die Atemschutzgeräteträger montierten ihr Gerät und zogen sich abgeklebte Tauscherbrillen auf. Die Schwierigkeit lag daran sich unter Null Sicht zu orientieren und den Ausgang gemeinsam zu finden.

Beim Abschlussgespräch tauschten wir noch wichtige Erkenntnisse vom letzten gemeinsamen Dienstabend aus. Das ständige gemeinsame lernen voneinander und miteinander ist für uns groß geschrieben.

Ein besonders Großer Dank geht an die Gemeinde Großenwiehe, ihr habt immer ein offenes Ohr für uns. Wir bedanken uns für die neue Schutzkleidung und der Ausrüstungsgegenstände.

Wir opfern unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

Gemeinsam sind wir stark!

Eure Atemschutzgeräteträger der FF Großenwiehe

 

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