Dienstabende 2018

PKW Unfall, Knoten und Stiche, offene Gewässer, etc. — alles muss beherrscht werden!

Auch im gesamten Jahr 2018 haben sich die Kameraden wieder oft getroffen, um ihr können zu üben und Ihr Wissen zu erweitern.

Insgesamt fanden 2018 wieder 24 Dienstabende und Tage statt.

Hierzu traf man sich zum Beispiel mit der Feuerwehr Schafflund, um eine bessere Zusammenarbeit sicher stellen zu können.

Es wurde ein Verkehrsunfall nachgestellt und unter Anleitung von Schafflunder Kameraden das Auto zerlegt.

Für unsere Kameraden jedes Mal etwas besonderes, da die Feuerwehr Großenwiehe nicht über einen eigenen Hilfeleistungssatz zum Zerlegen eines PKW’s besitzt und bei einem Einsatz auf die Hilfe der umliegenden Feuerwehren angewiesen ist. Um dann aber gut und sicher zuarbeiten zu können, ist es durchaus hilfreich die Handgriffe und das Vorgehen der Kameraden zu verstehen und auch schon einmal selbst gemacht zu haben.

Zudem ist das Arbeiten mit Knoten und Stichen immer ein beliebtes Thema – natürlich sehr ‚trocken‘ aber was muss, dass muss

Hier wurde sich an Dienstabenden zusammengestellt und verschiedene Knoten an unterschiedlichen Situationen und Hilfsmitteln geübt. Das Vertäuen einer Leiter um einen sicheren Stand zu gewährleisten, die Eigensicherung der Kameraden und das Verbinden mehrerer Leinen wurde geübt. Auch müssen immer mal wieder Geräte vertäut werden – auch dies  sollte ein Feuerwehrmann/ eine Feuerwehrfrau gut beherrschen.

Natürlich möchte man auch sonst auf jede Lage oder jeden Unfall gut vorbereitet sein. Da wir eine Gemeinde sind und viel landwirtschaftliche Nutzung haben, kann es auch auf den Feldern mal zu Problemen kommen.

Was passiert zum Beispiel, wenn ein Trecker auf der Koppel überhitzt und anfängt zu brennen? Klar – die Feuerwehr kommt! Aber wo soll man mitten auf einem Feld Wasser her bekommen? Richtig – aus einer der vielen Auen, die um und durch die Gemeinde laufen!

Hierzu benötigt die Feuerwehr aber eine bestimmte Wasserhöhe, um auch die Gerätschaften sicher und erfolgreich einsetzen zu können. Dazu ist es nötig, eine Au aufzustauen und einen höheren Pegelstand zu erreichen. Da dies nicht alltäglich passiert, haben wir auch dies einen gesamten Abend lang mit Hilfsmitteln vom Feuerwehrauto (Leitern, Planen und Feuerwehrleinen) geübt.

Insgesamt ist zu sehen, das sich immer wieder an Situationen ran getraut werden muss, um im Ernstfall gut und sicher helfen zu können!

Auch für das kommende Jahr 2019 sind wieder viele Übungsabende geplant, damit die Sicherheit der Dorfbewohner sichergestellt werden kann!

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